Digitalisierung ja – aber vergesst die Betroffenen nicht!

Der Blog der Zukunft Personal hat zu einer interessanten Blogparade aufgerufen. Mit dem Titel “Digitalisierung ohne Ende – Wo bleiben die Mitarbeiter?“ wurde aus meiner Sicht eine spannende Fragestellung aufgeworfen.

Egal, in welchen Foren man sich bewegt, egal ob auf XING, facebook, LinkedIn oder auch in vielen HR-Blogs – das Thema Digitalisierung mit seinen ganzen Buzzwords, wie Arbeiten 4.0, Collaboration, digital Workspace und so weiter scheint das künftige Allheilmittel für alle Probleme zu sein, die die HR-Welt derzeit beschäftigen. Und dabei ist es komplett egal, ob wir über Recruiting, Mitarbeiterentwicklung oder Arbeitsplatzgestaltung sprechen – überall hilft Digitalisierung und idealerweise mit vielen Fremdwörtern und hohen Zahlen (ist 4.0 nicht schon langsam out?). Manche Sätze muss man 2 – 3 mal lesen, um zumindest die Hälfte zu verstehen – aber vielleicht liegt es ja auch an mir? Weiterlesen

Personaler ins Kloster? Für die HR-NIGHT schon!

LogoEigentlich wollte ich ja nie ins Kloster gehen – aber dieses Jahr gibt es einen Grund, das zu tun. Zum zweiten Mal findet am ersten Abend der Zukunft Personal die HR-NIGHT in Köln statt. Gefühlt ist sie bereits eine feste Einrichtung, ich musste heute den Initiator Henner Knabenreich, Herausgeber des Blogs meines Blogs personalmarketing2null selbst fragen, ob die HR-NIGHT wirklich letztes Jahr erst Premiere hatte. Weiterlesen

Was ist am Verwalten so schlimm?

Nur ein abgedroschener Slogan oder doch was Wahres dran? Viele Trends und Hypes kamen schnell und sind auch genauso schnell wieder verschwunden, manche halten sich aber doch sehr hartnäckig. Bereits in den 90er Jahren lautete das Motto des damals modernen Personalers „Vom Verwalter zum Gestalter“ und genau das hat sich bis heute als Buzzword gefestigt. Toll waren oder sind nur noch die Personaler, die gestalten, das Unternehmen entwickeln und überall mitmischen (egal ob sinnvoll oder nicht) und verflucht wurde und wird derjenige, der sich nur um die Verwaltung kümmert und sich als Dienstleister um eine rechtskonforme Abwicklung des Personalgeschäfts bemüht.

Quelle: HRM Expo Blog

Quelle: HRM Expo Blog

Auf der letzten Messe „Zukunft Personal“ wurde sie sogar zu Schau gestellt. Es gab zwei Eingangstüren, über einer stand „HR Gestalter“ über der anderen „HR Verwalter“ – und wehe, es traute sich ein Personaler durch die Tür des Verwalters.

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Zukunft Personal – und wieder mal …

zp15_140x160-de… und das nun schon zum 16. Mal pilgern alle zu der Personalmesse im Jahr, der Zukunft Personal in Köln. Ich gehöre nun schon zu den alten Hasen, war ich ja schon bei der ersten Messe dabei. Damals als pob Heidelberg AG, einem der ersten HR Outsourcer am deutschen Markt. Oft wurde ich als Gegner der Messe bezeichnet, dies war aber bei weitem nicht so. Natürlich gab es Jahre, da war ich als Aussteller nicht dabei, doch das hatte die unterschiedlichsten Gründe. Und zumindest  war ich immer als Besucher vor Ort und habe mich informiert, was es denn so Neues gibt und vor allem auch immer darauf gefreut, viele Kollegen, Partner oder auch Wettbewerber zu treffen und über den Markt zu diskutieren oder Vorträge zu hören. Weiterlesen

Ich bleibe dabei – Personaler: Erst die Pflicht, dann die Kür!

Mann, mann, mann – was für eine „heiße“ Diskussion läuft da gerade wieder mal. Blogparaden (#BeyondDigitalHR vom Talentmanagement Blog der VEDA oder #HRLab vom Blog der Zukunft Personal), Artikel vom Human Resource Manager bis zur Huffington Post und eine Vielzahl an Blogs. Alle beschäftigen sich schon wieder mit der Zukunft des Personalwesens und schreiben meterweise Artikel über die Zukunft der Personalarbeit, egal ob Redaktionen von HR-Zeitschriften, HR-Dienstleister, Berater, Software-Hersteller oder wer sich auch sonst noch alles dazu berufen fühlt. Und wieder hören wir die Beispiele der Großkonzerne, die massenweise Thesen aufstellen (wer kann sich die alle noch merken und welchen Nutzen haben sie wirklich) oder die StartUps, die keine Führung mehr im Unternehmen haben (ist bei fünf Mitarbeitern auch nicht so schwer). Weiterlesen