Ich bleibe dabei – Personaler: Erst die Pflicht, dann die Kür!

Mann, mann, mann – was für eine „heiße“ Diskussion läuft da gerade wieder mal. Blogparaden (#BeyondDigitalHR vom Talentmanagement Blog der VEDA oder #HRLab vom Blog der Zukunft Personal), Artikel vom Human Resource Manager bis zur Huffington Post und eine Vielzahl an Blogs. Alle beschäftigen sich schon wieder mit der Zukunft des Personalwesens und schreiben meterweise Artikel über die Zukunft der Personalarbeit, egal ob Redaktionen von HR-Zeitschriften, HR-Dienstleister, Berater, Software-Hersteller oder wer sich auch sonst noch alles dazu berufen fühlt. Und wieder hören wir die Beispiele der Großkonzerne, die massenweise Thesen aufstellen (wer kann sich die alle noch merken und welchen Nutzen haben sie wirklich) oder die StartUps, die keine Führung mehr im Unternehmen haben (ist bei fünf Mitarbeitern auch nicht so schwer). Weiterlesen

6 Gründe, warum HR selbst nicht digital wird

Eines der großen aktuellen Themen ist die Digitalisierung der Wirtschaft und die Veränderung der Arbeitswelt unter dem Stichwort New Work oder arbeiten 4.0. HR sieht sich selbst oder wird auch von anderen als derjenige im Unternehmen gesehen, der diesen Wandel der Arbeitswelt im Unternehmen treibt oder zumindest moderiert. Da soll HR sich um die Work-Life-Balance kümmern, lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle aufstellen und auch noch die richtigen Mitarbeiter einstellen, die zu allem passen. Teilweise wird sogar von einer historischen Wende gesprochen. Weiterlesen

HR-Effizienz oder wie die Liebe blind machen kann

Marius ist verantwortlich für das HR-Shared Service Center (HR-SSC) eines grösseren Dienstleistungsanbieters und liebt seinen Job und seine Aufgaben. Vor 7 Jahren hat er die Funktion von seinem Vorgänger übernommen, der ihm nach einer halbjährigen Übergangszeit das Zepter übergeben hat und in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Marius K. konnte während dieser Übergangszeit viel von seinem Vorgänger lernen, war dieser doch 23 Jahre lang der hoch angesehen Leiter der Personaladministration in dieser Firma. Das Dienstleistungsunternehmen läuft wirtschaftlich einigermassen stabil, in einem hart umkämpften Markt und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeitende. Marius gehört als Leiter HR-SSC nun zum Management, wie schon sein Vater der vor 15 Jahren als Leiter Kreditorenbuchhaltung in den Ruhestand ging. Der Umbau der ehemaligen Personaladministration in ein HR-SSC war das erste grosse Projekt von Marius. Im Zentrum des Umbaus stand die Einführung von SAP HCM und die Digitalisierung der alten Personalakten, nun fein säuberlich und mutmasslich „state-of-the-art“ auf dem Server nach Personalnummern geordnet und gespeichert. Der Anglizismus „HR Shared Service Center“ wurde gewählt, weil die Bereichspersonalverantwortlichen sich neuerdings auch HR Business Partner nannten. Man muss ja auch mit der Zeit gehen! Weiterlesen

ROI einer digitalen Personalakte – HR Effizienz konkret!

Die Personalarbeit ist heute wie vor 20 Jahren durch sehr viele administrative Prozesse geprägt. Repetitive Arbeiten, wie die massenhafte Erfassung von Urlaubs- und Zeitbelegen oder die papiergebundene Bearbeitung mit vielen manuellen Schritten, erlauben eine Effizienz innerhalb der Prozesse, die jeder Personalmanager am liebsten stillschweigend unter den Teppich kehrt; zumindest wenn er bemerkt, wie miserabel sie ist.

Umso erstaunlicher ist es, dass wir bei Diskussionen mit Personalmanagern immer wieder gefragt werden, was denn die Einführung von digital unterstützten Prozessen oder gar die Nutzung einer digitalen Personalakte an Einsparungen für sie bringen würde. Weiterlesen

Ab morgen geht die Zukunft los, Talente umwerben, aber Administration nicht vergessen + miteinander reden!

Ab morgen geht die Zukunft los!

Nun ist es soweit – wie jedes Jahr findet auch diese Oktober wieder die größte Personalmesse Europas in Köln statt – die Zukunft Personal 2014. Und jedes Mal frage ich mich, was kann man auf einer Personalmesse kaufen? Personal? Nein, zum Glück nicht, denn sonst wären wir wieder in den Sklavenmärkten der Vergangenheit, als man sich Mitarbeiter einfach so kaufen konnte 😉

Heute und in Zukunft muss man sie umwerben, die Talente!

Doch das Thema ist heutzutage wesentlich komplexer und zum Glück hat jeder die Entscheidungsfreiheit, zu welchem Arbeitgeber er gehen will. Und da sind wir schon zentralen Themen, die die Personaler z.Zt. massiv beschäftigt. Themen wie die demografische Entwicklung, eine scheinbar veränderte Generation (Y) und neue Arbeitsmöglichkeiten (siehe auch die neue Entscheidung von Microsoft, dass Mitarbeiter keine Anwesenheitspflicht mehr haben) führten in den letzten Jahren dazu, dass die Personalarbeit in diesem Bereich wesentlich komplexer wurde, als sie es noch vor einigen Jahren war. Zum einen wird eine hohe Flexibilität in der Anwendung der erforderlichen Maßnahmen gefordert, neue Tools, von Social Media bis zur automatisierten Bewerberauswahl oder Videos zum Arbeitgebermarketing überschwemmen den Markt, zum anderen wurden viele Gesetze, Richtlinien oder Verordnungen noch nicht an diese Veränderungen angepasst. Weiterlesen