Ich bleibe dabei – Personaler: Erst die Pflicht, dann die Kür!

Mann, mann, mann – was für eine „heiße“ Diskussion läuft da gerade wieder mal. Blogparaden (#BeyondDigitalHR vom Talentmanagement Blog der VEDA oder #HRLab vom Blog der Zukunft Personal), Artikel vom Human Resource Manager bis zur Huffington Post und eine Vielzahl an Blogs. Alle beschäftigen sich schon wieder mit der Zukunft des Personalwesens und schreiben meterweise Artikel über die Zukunft der Personalarbeit, egal ob Redaktionen von HR-Zeitschriften, HR-Dienstleister, Berater, Software-Hersteller oder wer sich auch sonst noch alles dazu berufen fühlt. Und wieder hören wir die Beispiele der Großkonzerne, die massenweise Thesen aufstellen (wer kann sich die alle noch merken und welchen Nutzen haben sie wirklich) oder die StartUps, die keine Führung mehr im Unternehmen haben (ist bei fünf Mitarbeitern auch nicht so schwer). Weiterlesen

5 Tipps, wie Sie ein Outsourcing-Projekt zum Scheitern bringen

Outsourcing der Personalarbeit ist „in“, „modern“, „effizient“. So liest man es auf der einen Seite. Andererseits gibt es auch viel negative Presse zu dem Thema, es wird vom Scheitern der Projekte gesprochen, von unüberschaubaren Kosten und einer sinkenden Qualität. Nach fast 15 Jahren Outsourcing-Erfahrung und vielen hundert Projekten haben sich 5 Punkte immer wieder wiederholt, die ein Projekt garantiert scheitern lassen.

Die Kosten

Viele Euro Geldscheine„Geiz ist geil“ lautet der Werbespruch eines bekanntes Unternehmens – und es ist spannend, wie schnell sich dieser Spruch auch im Geschäftsleben durchgesetzt hat. Und das ist auch schon ein wichtiger Punkt beim Outsourcing. Denn wenn Sie den Dienstleister ausquetschen wie eine Zitrone und auch noch den letzten Cent verhandeln, wenn Sie den wirklich allerbilligsten Anbieter wählen, dann können Sie sich auch vorstellen, dass der Dienstleister die besten Mitarbeiter mit dem Projekt betraut und auch wirklich alle Prüfmechanismen durchführt. Weiterlesen

Ab morgen geht die Zukunft los, Talente umwerben, aber Administration nicht vergessen + miteinander reden!

Ab morgen geht die Zukunft los!

Nun ist es soweit – wie jedes Jahr findet auch diese Oktober wieder die größte Personalmesse Europas in Köln statt – die Zukunft Personal 2014. Und jedes Mal frage ich mich, was kann man auf einer Personalmesse kaufen? Personal? Nein, zum Glück nicht, denn sonst wären wir wieder in den Sklavenmärkten der Vergangenheit, als man sich Mitarbeiter einfach so kaufen konnte 😉

Heute und in Zukunft muss man sie umwerben, die Talente!

Doch das Thema ist heutzutage wesentlich komplexer und zum Glück hat jeder die Entscheidungsfreiheit, zu welchem Arbeitgeber er gehen will. Und da sind wir schon zentralen Themen, die die Personaler z.Zt. massiv beschäftigt. Themen wie die demografische Entwicklung, eine scheinbar veränderte Generation (Y) und neue Arbeitsmöglichkeiten (siehe auch die neue Entscheidung von Microsoft, dass Mitarbeiter keine Anwesenheitspflicht mehr haben) führten in den letzten Jahren dazu, dass die Personalarbeit in diesem Bereich wesentlich komplexer wurde, als sie es noch vor einigen Jahren war. Zum einen wird eine hohe Flexibilität in der Anwendung der erforderlichen Maßnahmen gefordert, neue Tools, von Social Media bis zur automatisierten Bewerberauswahl oder Videos zum Arbeitgebermarketing überschwemmen den Markt, zum anderen wurden viele Gesetze, Richtlinien oder Verordnungen noch nicht an diese Veränderungen angepasst. Weiterlesen

HR und Effizienz – ein Widerspruch?

CB-HR-Effizienz-Cover-webKaum ein anderes Thema hat die Unternehmen in den letzten Jahren so stark beschäftigt wie die laufende Erhöhung der Effizienz. Und am Ende geht es darum, die Produktivität und somit auch den Unternehmensgewinn zu erhöhen oder im schlechteren Fall überhaupt in die Gewinnzone zu kommen. Hat man anfänglich in den Produktionsbereichen begonnen, sind im Laufe der Jahre auch immer mehr die Verwaltungseinheiten unter Druck geraten, um auch einen Beitrag zur Erhöhung der Effizienz zu leisten.

Eine Frage stellt sich dabei aber immer wieder – macht das überall wirklich Sinn oder sparen wir uns auch irgendwann mal zu Tode? Und gerade im Personalbereich steht man immer in der Diskussion zu einer einerseits eventuell nicht immer messbaren Mitarbeiterbetreuung und andererseits dennoch klarer Prozesse und Strukturen zum Beispiel in der Lohn- und Gehaltsabrechnung oder der Personaladministration. Den wie wollen Sie festlegen, wie viel Zeit Sie für ein Mitarbeitergespräch verwenden dürfen, wie viele Bewerbergespräche Sie führen müssen, bis Sie den richtigen Kandidaten gefunden haben oder wie lange darf ich für ein Arbeitszeugnis brauchen, wenn der eine Mitarbeiter vielleicht nur ein halbes Jahr im Unternehmen, der andere Mitarbeiter 30 Jahre mit vielen internen Wechseln und Veränderungen tätig war. Weiterlesen