Was ist am Verwalten so schlimm?

Nur ein abgedroschener Slogan oder doch was Wahres dran? Viele Trends und Hypes kamen schnell und sind auch genauso schnell wieder verschwunden, manche halten sich aber doch sehr hartnäckig. Bereits in den 90er Jahren lautete das Motto des damals modernen Personalers „Vom Verwalter zum Gestalter“ und genau das hat sich bis heute als Buzzword gefestigt. Toll waren oder sind nur noch die Personaler, die gestalten, das Unternehmen entwickeln und überall mitmischen (egal ob sinnvoll oder nicht) und verflucht wurde und wird derjenige, der sich nur um die Verwaltung kümmert und sich als Dienstleister um eine rechtskonforme Abwicklung des Personalgeschäfts bemüht.

Quelle: HRM Expo Blog

Quelle: HRM Expo Blog

Auf der letzten Messe „Zukunft Personal“ wurde sie sogar zu Schau gestellt. Es gab zwei Eingangstüren, über einer stand „HR Gestalter“ über der anderen „HR Verwalter“ – und wehe, es traute sich ein Personaler durch die Tür des Verwalters.

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6 Gründe, warum HR selbst jetzt endlich digital werden muss

In meinem letzten Artikel habe ich über 6 Gründe geschrieben, warum HR selbst nicht digital wird. Dies alles waren Themen aus der Praxis, die wir bei der BEGIS als Spezialist für digitale Prozesse in Personalabteilungen leider immer wieder hören. Doch es gibt auch eine Vielzahl von Gründen, warum gerade HR selbst als Vorreiter der Digitalisierung antreten muss. Hier einmal sechs Gründe, die mir am meisten auf dem Herzen liegen, die Liste kann aber sicherlich wieder beliebig erweitert werden. Weiterlesen

Ein neues Berufsbild entsteht: der interne Touchpoint Manager

Die Arbeitswelt hat sich unbestreitbar verändert. Sie ist kollaborativer und auch vernetzter geworden. Das Gestalten einer dementsprechenden Unternehmenskultur spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Zu diesem Zweck wurde ein neues Berufsbild geschaffen: der interne Touchpoint Manager. Als Bindeglied zwischen Organisation, Mitarbeitenden und Führungskreis ist der interne Touchpoint Manager für unternehmenskulturnahe Themen und das Wohlergehen der Menschen zuständig. Er sorgt sich um die körperliche, geistige und seelische Fitness der Mitarbeiterschaft, damit deren Performance auf Höchststand bleibt. Weiterlesen

Sind Sie fit für die Digitale Personalarbeit @2020?

 „Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ Charles Darwin (Englischer Naturforscher)

“Digitale Transformation” – oder auch gar “Digitale Revolution”: Es gibt kaum ein Thema, über das derzeit soviel geschrieben, geredet, philosophiert und gestritten wird, wie über die Auswirkungen der digitalen Medien auf unser aller Leben, privat ebenso wie beruflich. Es ist ein Thema, von dem wir alle betroffen sind und über das wir nachdenken müssen. Wie viele Freiheiten wollen/können wir zulassen, wo liegen Chancen, wo aber auch Risiken? Diese Fragen ließen sich beliebig fortsetzen und zeigen eines klar auf: Weiterlesen

Ein Hoch auf die Personalarbeit

pro contraEs gibt vermutlich in Deutschland keinen anderen Bereich, über dessen Sinnhaftigkeit so viel diskutiert wird, wie über den Personalbereich (neudeutsch HR). Da wird von einer aussterbenden Spezies gesprochen, da heißt es „Kill HR“ oder das Mitarbeiter „trotz des Personalers“ für Unternehmen gewonnen werden. Laut Studien werden Personaler von Ihren CEO’s nicht akzeptiert und sind kein strategischer Partner für die Unternehmensleitung. Nun, jeder, der ab und zu meinen Blog liest, weiß das ich nicht viel von Studien halte. Vor allem, da diese häufig nur in Großunternehmen durchgeführt werden oder auch oft so interpretiert werden, wie es dem Auftraggeber gerade am liebsten ist. Und wenn man sich auf den verschiedensten Foren umschaut, dann lästern in der Regel nur Berater über den Personaler, die selbst oft noch nie in einer Personalfunktion tätig waren aber genau wissen, wie es geht. Das ist ungefähr genau so, wie wenn ein Bäcker einem Zahnarzt erklärt, wie er einen Zahn behandeln muss (oder auch umgekehrt – der Zahnarzt dem Bäcker erklären muss, wie man Brot bäckt). Ich habe komischerweise so gut wie nie einen Personaler in einem solchen Forum erlebt, der

  • entweder aktiv mit diskutiert oder
  • auch mal den „Berufsstand“ des Personalers verteidigt

Ich hatte mich vor kurzem mit einem Geschäftsführer unterhalten, der neu in der Branche ist und vorher in verschiedenen anderen Branchen und Bereichen tätig war. Er war eigentlich sehr darüber verwundert, dass sich die Personaler so „zerfleischen“ und über sich diskutieren lassen. Er hatte das bisher auch in keinem anderen Bereich oder Branche so erlebt. Weiterlesen