Zukunft Personal – und wieder mal …

zp15_140x160-de… und das nun schon zum 16. Mal pilgern alle zu der Personalmesse im Jahr, der Zukunft Personal in Köln. Ich gehöre nun schon zu den alten Hasen, war ich ja schon bei der ersten Messe dabei. Damals als pob Heidelberg AG, einem der ersten HR Outsourcer am deutschen Markt. Oft wurde ich als Gegner der Messe bezeichnet, dies war aber bei weitem nicht so. Natürlich gab es Jahre, da war ich als Aussteller nicht dabei, doch das hatte die unterschiedlichsten Gründe. Und zumindest  war ich immer als Besucher vor Ort und habe mich informiert, was es denn so Neues gibt und vor allem auch immer darauf gefreut, viele Kollegen, Partner oder auch Wettbewerber zu treffen und über den Markt zu diskutieren oder Vorträge zu hören. Weiterlesen

Warum es wenig Sinn macht, über Generationen XYZ nachzudenken

Ich höre sie schon frohlocken, die Heerscharen an Beratern, Studien-Erstellern, Professoren, HR-Profis und wen es da noch so alles gibt, der sich mit den Generationen auskennt oder auszukennen glaubt. Und natürlich werden die ersten der neuen Generation sich endlich selbstverwirklichen und eine Beratungs- oder Rednerassociation gründen und erzählen, wie anders und neu sie sind und dass sich nun die ganze Welt auf sie einstellen muss, obwohl sie sowieso von niemandem verstanden werden. Gibt es denn schon die ersten 20-seitigen E-Books dazu? Weiterlesen

Führungsaufgabe Nummer fünf: den Mitarbeitern Sinn in der Arbeit bieten

Wer Engagement fordert, muss Sinn bieten. Denn Menschen arbeiten, um etwas zu bewirken. Sinn und das damit verbundene Glückserleben entstehen, wenn befähigte Mitarbeiter möglichst konkrete Aufgaben erledigen können, bei denen sie sich als wesentlich erleben.

Wir sind beseelt von dem Wunsch, einen Beitrag zu leisten und fürchten die Vorstellung, ein bedeutungsloses Leben gelebt zu haben. Es gibt Menschen Genugtuung, sich auf eine im Rahmen ihrer Fähigkeiten liegende Art und Weise weiterentwickeln und entfalten zu können.

Menschen arbeiten, um etwas zu bewirken

Hierzu benötigen Mitarbeiter immer wieder neue Aufgaben – seien es andersartige oder schwierigere – um sich diesen mit Kreativität, Konzentration und Hingabe eigenverantwortlich widmen zu können. Sie brauchen dabei mehr oder weniger hohe, vor allem aber sinnvolle Ziele und eine Rückmeldung über die Qualität ihrer Arbeit. So macht man sich mit Neuland vertraut, und aus Unbekanntem wird schließlich Bekanntes.

Dies verschafft uns die Sicherheit, eine Situation zu beherrschen – und das wiederum gibt uns ein gutes Gefühl. Ein weiteres Plus: Woran man selbst beteiligt ist, das unterstützt man mit Engagement und Zielstrebigkeit. Ich nenne das den „Mein-Baby-Effekt“. Weiterlesen

Ein Hoch auf die Personalarbeit

pro contraEs gibt vermutlich in Deutschland keinen anderen Bereich, über dessen Sinnhaftigkeit so viel diskutiert wird, wie über den Personalbereich (neudeutsch HR). Da wird von einer aussterbenden Spezies gesprochen, da heißt es „Kill HR“ oder das Mitarbeiter „trotz des Personalers“ für Unternehmen gewonnen werden. Laut Studien werden Personaler von Ihren CEO’s nicht akzeptiert und sind kein strategischer Partner für die Unternehmensleitung. Nun, jeder, der ab und zu meinen Blog liest, weiß das ich nicht viel von Studien halte. Vor allem, da diese häufig nur in Großunternehmen durchgeführt werden oder auch oft so interpretiert werden, wie es dem Auftraggeber gerade am liebsten ist. Und wenn man sich auf den verschiedensten Foren umschaut, dann lästern in der Regel nur Berater über den Personaler, die selbst oft noch nie in einer Personalfunktion tätig waren aber genau wissen, wie es geht. Das ist ungefähr genau so, wie wenn ein Bäcker einem Zahnarzt erklärt, wie er einen Zahn behandeln muss (oder auch umgekehrt – der Zahnarzt dem Bäcker erklären muss, wie man Brot bäckt). Ich habe komischerweise so gut wie nie einen Personaler in einem solchen Forum erlebt, der

  • entweder aktiv mit diskutiert oder
  • auch mal den „Berufsstand“ des Personalers verteidigt

Ich hatte mich vor kurzem mit einem Geschäftsführer unterhalten, der neu in der Branche ist und vorher in verschiedenen anderen Branchen und Bereichen tätig war. Er war eigentlich sehr darüber verwundert, dass sich die Personaler so „zerfleischen“ und über sich diskutieren lassen. Er hatte das bisher auch in keinem anderen Bereich oder Branche so erlebt. Weiterlesen

Frech, faul, fordernd – die Generation Y | Fakt ist…! | MDR

Gestern Abend war es nun so weit – die Talkrunde beim MDR mit Steffi Burkhart, erfolgreiche Bloggerin der Generation Y, Prof. Dr. med. Christian Schmidt, Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Rostock und mir ist gelaufen. Wer die Sendung live nicht sehen konnte, aber Interesse daran hat, hier das Video …