Arbeiten 4.0 im Mittelstand – so gehts bei PULS, dem Gewinner der HR Excellence Awards Teil 2

Das Gewinner Team

Weiter geht’s mit Teil 2 meines Interviews mit Tanja Friederichs. Vor zwei Wochen wurde der HR Excellence Award in Berlin verliehen und ich habe mich sehr über den ersten Platz der Firma PULS GmbH in der Kategorie Arbeiten 4.0 und der Nominierung in der Kategorie Digitalisierung gefreut. Zum einen, da ich die Personalleiterin Tanja Friederichs nun schon seit vielen Jahren persönlich kenne und schätze, zum anderen aber auch, da wir als BEGIS mit unserer digitalen Personalakte einen kleinen Beitrag auf dem Weg zum digitalen Unternehmen leisten konnten. Daher habe ich sofort die Chance genutzt, als Erster mit der glücklichen Gewinnerin ein Interview über den Award und die „neue“ PULS zu führen. Der erste Teil des Interviews ist bereits hier erschienen, doch nun der zweite Teil: Weiterlesen

Arbeiten 4.0 im Mittelstand – so gehts bei PULS, dem Gewinner der HR Excellence Awards

Das Gewinner Team

Vor zwei Wochen wurde der HR Excellence Award in Berlin verliehen und ich habe mich sehr über den ersten Platz der Firma PULS GmbH in der Kategorie Arbeiten 4.0 und der Nominierung in der Kategorie Digitalisierung gefreut. Zum einen, da ich die Personalleiterin Tanja Friederichs nun schon seit vielen Jahren persönlich kenne und schätze, zum anderen aber auch, da wir als BEGIS mit unserer digitalen Personalakte einen kleinen Beitrag auf dem Weg zum digitalen Unternehmen leisten konnten. Daher habe ich sofort die Chance genutzt, als Erster mit der glücklichen Gewinnerin ein Interview über den Award und die „neue“ PULS zu führen: Weiterlesen

Ich bleibe dabei – Personaler: Erst die Pflicht, dann die Kür!

Mann, mann, mann – was für eine „heiße“ Diskussion läuft da gerade wieder mal. Blogparaden (#BeyondDigitalHR vom Talentmanagement Blog der VEDA oder #HRLab vom Blog der Zukunft Personal), Artikel vom Human Resource Manager bis zur Huffington Post und eine Vielzahl an Blogs. Alle beschäftigen sich schon wieder mit der Zukunft des Personalwesens und schreiben meterweise Artikel über die Zukunft der Personalarbeit, egal ob Redaktionen von HR-Zeitschriften, HR-Dienstleister, Berater, Software-Hersteller oder wer sich auch sonst noch alles dazu berufen fühlt. Und wieder hören wir die Beispiele der Großkonzerne, die massenweise Thesen aufstellen (wer kann sich die alle noch merken und welchen Nutzen haben sie wirklich) oder die StartUps, die keine Führung mehr im Unternehmen haben (ist bei fünf Mitarbeitern auch nicht so schwer). Weiterlesen

Disruptive Personalarbeit

Wie in anderen Branchen und anderen Dienstleistungszweigen, werden disruptive Technologien auch in die lange Zeit behütete Welt der Personalarbeit eindringen und diese sehr wahrscheinlich nachhaltig verändern. (Eine disruptive Technologie (engl. disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt  oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt (Quelle: Wikipedia)).

Viele Personalfachleute staunen über disruptive Technologie und Prozesse, wie zum Beispiel der revolutionäre Ansatz der Firma UBER im Umfeld des Personennahverkehrs, bzw. der individuellen Mobilität. Etablierte und eigentlich unumstrittene interne und externe Dienstleister werden plötzlich unmittelbar in ihrer Existenz gefährdet. Der Schutzwall an gesetzlichen Regulatorien mag die Flut in gewissen Bereichen kurz aufhalten, aber eben wahrscheinlich nur kurz. Weiterlesen

Personalarbeit – was ist das eigentlich?

Ach, was wird zur Zeit alles über Personalarbeit berichtet und geschrieben. Da vergraulen Personaler scheinbar Bewerber, da sind Personaler nicht in der Lage, die Digitalisierung zu unterstützen, da können Personaler nicht einmal Unternehmensstrukturen verändern. Doch ist das Bild des Personalers wirklich so schlecht?

ZiP quadrat 500x500 72dpiIch durfte in den letzten Tagen beim SAP Personalforum im Rahmen der Zukunftsinitiative Personal teilnehmen. Dabei hatte ich auch die Gelegenheit, mir den ein oder anderen Vortrag anzuhören. Und natürlich interessierte mich der Vortrag eines Geschäftsführers, der Personalarbeit ohne HR-Abteilung betreibt. Alles sehr spannend und sicherlich nachdenkenswert, wenn Teams ihre eigenen Gehälter festlegen und das Recruiting für Ihre Kollegen komplett selbst machen (von der Stellenbeschreibung über die Ausschreibung bis hin zu den Einstellungsgesprächen und Gehaltsverhandlungen. Aber die Aussage „und die Themen, die keiner machen will, also Arbeitsverträge schreiben oder Gehaltsabrechnung, die haben wir an einer zentralen Stelle zusammengefasst“ war bezeichnend – ist das nicht auch HR-Geschäft? Für ihn scheinbar nicht! Weiterlesen