6 Gründe, warum HR selbst jetzt endlich digital werden muss

In meinem letzten Artikel habe ich über 6 Gründe geschrieben, warum HR selbst nicht digital wird. Dies alles waren Themen aus der Praxis, die wir bei der BEGIS als Spezialist für digitale Prozesse in Personalabteilungen leider immer wieder hören. Doch es gibt auch eine Vielzahl von Gründen, warum gerade HR selbst als Vorreiter der Digitalisierung antreten muss. Hier einmal sechs Gründe, die mir am meisten auf dem Herzen liegen, die Liste kann aber sicherlich wieder beliebig erweitert werden. Weiterlesen

Disruptive Personalarbeit

Wie in anderen Branchen und anderen Dienstleistungszweigen, werden disruptive Technologien auch in die lange Zeit behütete Welt der Personalarbeit eindringen und diese sehr wahrscheinlich nachhaltig verändern. (Eine disruptive Technologie (engl. disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt  oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt (Quelle: Wikipedia)).

Viele Personalfachleute staunen über disruptive Technologie und Prozesse, wie zum Beispiel der revolutionäre Ansatz der Firma UBER im Umfeld des Personennahverkehrs, bzw. der individuellen Mobilität. Etablierte und eigentlich unumstrittene interne und externe Dienstleister werden plötzlich unmittelbar in ihrer Existenz gefährdet. Der Schutzwall an gesetzlichen Regulatorien mag die Flut in gewissen Bereichen kurz aufhalten, aber eben wahrscheinlich nur kurz. Weiterlesen

6 Gründe, warum HR selbst nicht digital wird

Eines der großen aktuellen Themen ist die Digitalisierung der Wirtschaft und die Veränderung der Arbeitswelt unter dem Stichwort New Work oder arbeiten 4.0. HR sieht sich selbst oder wird auch von anderen als derjenige im Unternehmen gesehen, der diesen Wandel der Arbeitswelt im Unternehmen treibt oder zumindest moderiert. Da soll HR sich um die Work-Life-Balance kümmern, lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle aufstellen und auch noch die richtigen Mitarbeiter einstellen, die zu allem passen. Teilweise wird sogar von einer historischen Wende gesprochen. Weiterlesen

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

2015-01 HR-P BEGISOder: Was ist so schlimm an einer digitalen Personalakte?

Wie häufig erlebe ich es, dass bei Diskussionen um die digitalen Prozesse im Personalwesen die Emotionen hochkochen. Das scheint für Personaler ein echtes Schreckgespenst zu sein. Da werden plötzlich alle Register gezogen, die eine Einführung im Unternehmen fast unmöglich erscheinen lassen. Und was in anderen Bereichen schon längst daily Business ist, kann im Personalbereich auf keine Fall Sinn machen.

Doch was sind die Befürchtungen, die sich dahinter verbergen und wie sieht es wirklich damit aus?

Damit beschäftigt sich mein Artikel im Sonderheft „Digitale Personalakte 2015“ der HR Performance 1/2015. Mein Artikel ist hier zu lesen, das gesamte Sonderheft steht hier als ePaper zur Verfügung.

HR-Effizienz oder wie die Liebe blind machen kann

Marius ist verantwortlich für das HR-Shared Service Center (HR-SSC) eines grösseren Dienstleistungsanbieters und liebt seinen Job und seine Aufgaben. Vor 7 Jahren hat er die Funktion von seinem Vorgänger übernommen, der ihm nach einer halbjährigen Übergangszeit das Zepter übergeben hat und in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Marius K. konnte während dieser Übergangszeit viel von seinem Vorgänger lernen, war dieser doch 23 Jahre lang der hoch angesehen Leiter der Personaladministration in dieser Firma. Das Dienstleistungsunternehmen läuft wirtschaftlich einigermassen stabil, in einem hart umkämpften Markt und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeitende. Marius gehört als Leiter HR-SSC nun zum Management, wie schon sein Vater der vor 15 Jahren als Leiter Kreditorenbuchhaltung in den Ruhestand ging. Der Umbau der ehemaligen Personaladministration in ein HR-SSC war das erste grosse Projekt von Marius. Im Zentrum des Umbaus stand die Einführung von SAP HCM und die Digitalisierung der alten Personalakten, nun fein säuberlich und mutmasslich „state-of-the-art“ auf dem Server nach Personalnummern geordnet und gespeichert. Der Anglizismus „HR Shared Service Center“ wurde gewählt, weil die Bereichspersonalverantwortlichen sich neuerdings auch HR Business Partner nannten. Man muss ja auch mit der Zeit gehen! Weiterlesen