Was kostet Führung, Herr Winterkorn?

Gute Führung eigentlich gar nichts, sie ist praktisch umsonst zu haben. Man muss nur seine Mitarbeiter so behandeln, wie man selber behandelt werden möchte. Und das ist eigentlich bei uns allen ziemlich gleich: wir wollen als Person und Mensch ernst genommen und nicht als reine Nummer behandelt werden. Dazu gehört, dass man mit uns spricht, d.h. dass man uns sagt, was man von uns erwartet und auch uns um unsere Meinung fragt. Denn wir haben eine Menge Erfahrung und kennen unseren Arbeitsplatz und unsere Kunden i.d.R. besser als unsere Vorgesetzten, weil die ja weiter weg sind. Wir würden auch gerne Verbesserungsvorschläge machen, denn wir wollen auch, dass es unserem Unternehmen gut geht und wir Weltmarktführer werden. Weiterlesen

Vom Marketing lernen – Das Touchpoint Management und die Employee Journey

Immer dringlicher wird eine Führungskultur, die zu unserer neuen Arbeitswelt passt. Dazu müssen Personaler auch über den Tellerrand schauen. Vom Marketing kann man hierbei eine ganze Menge lernen.

Das Touchpoint Management ist im Marketing schon seit Jahren bekannt. Und auch die „Customer Journey“, die Reise des Kunden durch das Unternehmen, wird dort schon länger betrachtet. Beide Methoden lassen sich auch auf die Mitarbeiterführung gut übertragen. Weiterlesen

So funktionieren Mitarbeiterempfehlungsprogramme

Wenn gute Bewerber knapp sind und der Wettbewerb um die besten Talente tobt, ist ein professionelles Mitarbeiter-Empfehlungsmanagement unumgänglich. Dieser Beitrag zeigt, was dabei zu beachten ist.

Diverse Untersuchungen zeigen, dass die durch eine Empfehlung gewonnenen Mitarbeiter meist die wertvollsten sind: Sie kommen schneller an Bord, sie passen besser, sie integrieren sich reibungsloser, sie bleiben länger, sie arbeiten engagierter, sie sind produktiver, und sie werden selbst eher als Empfehler aktiv.

Untersuchungen zeigen auch: Empfehlungen von Topleuten bringen ebensolche Mitarbeiter: hochengagiert, loyal, hocheffizient. Empfehlungen von guten bis mittelprächtigen Mitarbeiter bringen gute bis mittelprächtige Mitarbeiter, und Empfehlungen von Mitarbeitern, die enttäuschen, bringen meist auch enttäuschende Bewerber. Ergo sollten vor allem die Topleute zum Empfehlen angeregt werden. Weiterlesen

Ein neues Berufsbild entsteht: der interne Touchpoint Manager

Die Arbeitswelt hat sich unbestreitbar verändert. Sie ist kollaborativer und auch vernetzter geworden. Das Gestalten einer dementsprechenden Unternehmenskultur spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Zu diesem Zweck wurde ein neues Berufsbild geschaffen: der interne Touchpoint Manager. Als Bindeglied zwischen Organisation, Mitarbeitenden und Führungskreis ist der interne Touchpoint Manager für unternehmenskulturnahe Themen und das Wohlergehen der Menschen zuständig. Er sorgt sich um die körperliche, geistige und seelische Fitness der Mitarbeiterschaft, damit deren Performance auf Höchststand bleibt. Weiterlesen

Ein Lächeln für Lebens- und Leistungsfreude!

Der zwischenmenschliche Faktor stärkt die Seele  eines Unternehmens – und seine Profitabilität. Doch welcher Manager weiß schon, ob seine Mitarbeiter Freunde am Arbeitsplatz haben?

Arbeit ist etwas Soziales. Sie wird von Menschen verrichtet. Und für Menschen. Letztlich ist man aber dann doch nur ein Individuum, das seinen Job macht. Meistens ist es nicht grade einfach im Büro zwischenmenschliche Aktionen zuzulassen, denn wenn kein Kontakt zu den Menschen aufgenommen wird, mit denen man so viele Stunden am Tag verbringt, dann ist man einsam. Einer neuen US-Studie zufolge haben mehr als 40% aller Angestellten an ihrem Arbeitsplatz nicht einen einzigen engeren Freund. Kalifornische Professoren haben in einer Untersuchung aus dem Jahr 2011 aber bereits herausgefunden, dass die Einsamkeit von Angestellten zu geringerer Arbeitsleistung und Teamfähigkeit führt. Natürlich ist Einsamkeit und Isolation am Arbeitsplatz nichts Neues. Aber gerade, weil es sich um ein bekanntes Problem handelt, sollte man endlich die Chance ergreifen, etwas dagegen zu unternehmen. Weiterlesen